Venenbeschwerden durch starkes Übergewicht lassen sich durch das Tragen von medizinischen Kompressionsstrümpfen effektiv lindern. Das ist das Ergebnis einer Studie der Ruhr-Universität Bochum. Die Studienteilnehmer, alle mit einem BMI zwischen 30 und 40, fanden die Strümpfe gut zu handhaben, komfortabel zu tragen und hilfreich. Adipositas ist ein gravierender Risikofaktor für die Adipositas-assoziierte funktionelle venöse Insuffizienz (AA-FVI). Schon in der ersten Woche gingen bei den Studienteilnehmern Schwellung, Schweregefühl, Schmerzen und Pochen in den Beinen zurück. Ödeme und Hautrockenheit verringerten sich signifikant. „Die Ergebnisse untermauern den Einsatz von medizinischen Kompressionsstrümpfen als Basistherapie bei venösen Beschwerden infolge von Adipositas“, so Studienleiter Prof. Dr. Markus Stücker.
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