Intervallfasten: Ohne Kalorienreduktion geht es nicht

Intervallfasten ist beliebt und soll beim Abnehmen helfen sowie zu einer Verbesserung der Stoffwechsel- oder Herz-Kreislauf-Parameter führen. Allerdings ist es nicht damit getan, einfach dieselbe Menge an Kalorien lediglich in einem engeren Zeitfenster einzunehmen. Um einen messbaren Effekt herbeizuführen, muss auch die Menge der zugeführten Kalorien reduziert werden. Das hat eine Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin herausgefunden. Die Ergebnisse unterstreichen, dass die Kalorienreduktion eine zentrale Rolle für die gesundheitlichen Vorteile von intermittierendem Fasten spielt. „Wer abnehmen oder seinen Stoffwechsel verbessern möchte, sollte nicht nur auf die Uhr, sondern auch auf die Energiebilanz achten“, fasst Studienleiterin Prof. Dr. Olga Ramich zusammen.

stock.adobe / Echelon IMG

Auf die Vitamin-B12-Zufuhr achten!

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt: „Menschen, die sich vegan ernähren, müssen auf ihre Vitamin-B12-Versorgung achten, denn dieses Vitamin kommt in relevanten Mengen nur in Lebensmitteln tierischen Ursprungs vor.“ Doch nicht nur Veganer sind gefährdet – auch ältere Menschen oder Personen mit bestimmten Magen-Darm-Erkrankungen entwickeln häufig einen Mangel.

 

Vitamin B12, auch bekannt als Cobalamin, ist ein wasserlösliches Vitamin, das essenziell für die Blutbildung, den Energiestoffwechsel und den Schutz der Nerven ist. Ein Mangel kann daher nicht nur zu Blutarmut und Nervenschäden führen, sondern sogar zu Demenz. Wie entsteht ein Mangel?

 

Ein Vitamin-B12-Mangel entsteht hauptsächlich durch drei verschiedene Mechanismen:

  • Unzureichende Zufuhr über die Nahrung. Dies betrifft vor allem Menschen, die sich rein pflanzlich ernähren (Veganer), da Vitamin B12 fast ausschließlich in tierischen Produkten vorkommt. Ohne entsprechende Nahrungsergänzungsmittel entwickeln sie zwangsläufig einen Mangel.
  • Gestörte Aufnahme im Körper. Dies ist die häufigste Ursache für Vitamin-B12-Mangel. Die Aufnahme kann durch verschiedene Faktoren, beispielsweise Darmerkrankungen, bestimmte Medikamente oder operative Eingriffe am Verdauungstrakt beeinträchtigt werden. Bei älteren Menschen kann auch verminderte Magensäureproduktion die Aufnahme erschweren.
  • Mangelhafte Speicherung. Da Vitamin B12 hauptsächlich in der Leber gespeichert wird, können Lebererkrankungen die Speicherfähigkeit des Körpers beeinträchtigen und so zu einem Mangel führen, selbst wenn die Zufuhr und Aufnahme normal funktionieren.

 

Auf welche Alarmzeichen muss ich achten?

Ein Vitamin-B12-Mangel entwickelt sich schleichend. Viele der typischen Mangelzeichen sind unspezifisch: Müdigkeit, Blässe oder Konzentrationsprobleme können viele Ursachen haben und deuten nicht direkt auf einen Vitamin-B12-Mangel hin. Manchmal können Milz und Leber vergrößert sein. Ist der Mangel bereits fortgeschritten, können Arme und Beine, Hände und Füße gefühllos werden oder kribbeln. Die Gliedmaßen werden schwach, Reflexe gehen verloren und es treten Gangunsicherheiten und geistige Funktionsstörungen auf.

 

Wie wird ein Vitamin-B12- Mangel festgestellt?

Ein Vitamin-B12-Mangel wird meist durch Zufall bei Routineuntersuchungen oder aufgrund von Beschwerden (z.B. Taubheitsgefühle in Händen und Füßen) entdeckt. Er wird mittels Blutuntersuchungen diagnostiziert.

 

Welche Therapien gibt es bei Vitamin-B12-Mangel?

Die Behandlung eines Vitamin-B12-Mangels erfolgt je nach Schweregrad und Symptomen unterschiedlich. Bei leichteren Fällen ohne Beschwerden kann die orale Einnahme von hochdosierten Vitamin-B12-Präparaten (Tabletten, Kapseln, Tropfen, Trinkampullen) ausreichen. Bei schweren Mangelzuständen oder bereits bestehenden Nervenschäden ist eine Injektionstherapie mit Vitamin B12 erforderlich.

 

Verschwinden die Beschwerden durch die Behandlung?

Die Heilungsaussichten hängen stark vom Zeitpunkt der Behandlung ab. Eine Blutarmut verschwindet meist nach etwa sechs Wochen vollständig. Nervenschäden können sich jedoch bei längerer Dauer verfestigen und chronisch werden. Besonders bei älteren Menschen mit bereits eingetretener Demenz lässt sich die geistige Leistungsfähigkeit durch die Vitamin-B12-Behandlung oft nicht mehr vollständig verbessern.

 

Wie lässt sich ein Mangel vermeiden?

Wer sich bunt und ausgewogen ernährt und regelmäßig tierische Kost in seinen Speiseplan einbaut, muss in der Regel keinen nahrungsbedingten Vitamin-B12-Mangel befürchten. Jedoch ist laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) eine sicher bedarfsdeckende Vitamin-B12-Zufuhr ausschließlich mit pflanzlichen Lebensmitteln nach heutigen Erkenntnissen nicht möglich. Wer sich also rein pflanzlich ernährt, sollte auf angereicherte Lebensmittel zurückgreifen – meist reicht das allein aber nicht aus. Das BfR empfiehlt vegan lebenden Menschen daher, zusätzlich Vitamin-B12-Präparate einzunehmen. Die Verbraucherzentrale warnt jedoch vor B12-Nahrungsergänzungsmittel auf Algenbasis aus dem Onlinehandel, da diese häufig deutlich mehr bzw. weniger Wirkstoff enthalten, als auf der Packung angegeben ist. Am besten lassen Sie sich fachkundig in Ihrer Guten-Tag-Apotheke beraten, welches hochwertige Präparat in welcher Dosierung am besten für Sie geeignet ist.

stock.adobe / deagreez

Kuscheln direkt nach der Geburt hilft!

Der Hautkontakt zwischen Mutter und Neugeborenem unmittelbar nach der Geburt verschafft dem Baby einen besseren Start ins Leben. Diese einfache Praxis sorgt wahrscheinlich dafür, so das Ergebnis eines Cochrane Reviews, dass mehr Säuglinge voll gestillt werden und gute Vitalwerte haben. Dem Review zufolge wurden etwa 82 Prozent der Säuglinge, die direkten Hautkontakt zu ihrer Mutter hatten, mindestens die ersten sechs Wochen lang voll gestillt – und in einigen Studien sogar bis zu einem halben Jahr. Zum Vergleich: Von den Säuglingen ohne Hautkontakt nach der Geburt waren es nur 59 Prozent. Ausschließliches Stillen in den ersten sechs Monaten bringt Müttern und Kindern viele gesundheitliche Vorteile. Zudem wirkt der Hautkontakt nach der Geburt wahrscheinlich stabilisierend auf mehrere wichtige Werte, die etwas über den Gesundheitszustand des Neugeborenen aussagen – nämlich auf Körpertemperatur, Blutzucker, Atmung und Herzfrequenz.

stock.adobe / Svetlana Fedoseeva

Prostataentfernung: Auf die Klinik kommt es an

Die Entscheidung für eine Prostataentfernung auf Grund einer Krebserkrankung will gut überlegt sein. Ebenso gut sollte man sich überlegen, in welcher Klinik man diesen Eingriff durchführen lässt. Denn nicht alle Krankenhäuser sind in dieser Hinsicht gleich gut. Die AOK hat beispielsweise anhand eigener Daten herausgefunden, dass die Komplikationen nach einer Prostataentfernung in den bestbewerteten Kliniken bei 6,4 Prozent lag, während bei den schlechtesten Kliniken fast ein Viertel der operierten Männer (23 Prozent) von Komplikationen betroffen war. Derartige Komplikationen sind etwa starke Blutungen im Nachgang einer OP oder ungeplante Folge-OPs nach der ersten Operation. Auch eine Sepsis, Nierenversagen oder ein Schock nach der OP werden genannt. Nach Angaben der AOK hätten viele Komplikationsfälle vermieden werden können, wenn die Patienten in den überdurchschnittlich bewerteten Kliniken behandelt worden wären. Auch die Anzahl der jährlich in dem Bereich durchgeführten OPs kann bei der Entscheidungsfindung helfen. Welche Klinik gut abschneidet – nicht nur in Bezug auf Prostatabehandlungen -, lässt sich unter anderem dem Gesundheitsnavigator der AOK entnehmen: Link: https://www.aok.de/pk/gesundheitsnavigator/

stock.adobe / jamal

Was hilft bei Durchfall?

Durchfall – medizinisch „Diarrhö“ genannt – ist ein häufiges, meist harmloses Symptom, das viele Ursachen haben kann. Typisch sind mehr als drei wässrige Stühle pro Tag, oft begleitet von Bauchkrämpfen, Übelkeit oder allgemeiner Schwäche. Besonders belastend wird es, wenn der Flüssigkeitsverlust zu Kreislaufproblemen führt – vor allem bei Kindern, älteren Menschen oder chronisch Kranken.

 

Ursachen erkennen

Akuter Durchfall entsteht oft durch Infektionen mit Viren (z. B. Noro- oder Rotaviren) oder Bakterien wie Salmonellen. Auch verdorbene Lebensmittel, Stress oder bestimmte Medikamente (z. B. Antibiotika) können den Darm aus dem Gleichgewicht bringen. Ein Klassiker ist der sogenannte „Reisedurchfall“ – meist verursacht durch ungewohnte Keime in Wasser oder Speisen. Gerade im Urlaub ist es wichtig, die bewährte Regel „Cook it, boil it, peel it or forget it“ zu beachten: Essen Sie nur Speisen, die gut gekocht oder gebraten sind, schälen Sie Obst selbst und verzichten Sie auf rohe Lebensmittel. Leitungswasser sollte nur abgekocht oder aus versiegelten Flaschen getrunken werden. So lassen sich viele Infektionen vermeiden und der Urlaub bleibt unbeschwert.

 

Was hilft?

Die wichtigste Maßnahme: Flüssigkeit und Elektrolyte auffüllen! Geeignet sind spezielle Elektrolytlösungen aus der Apotheke wie Elotrans oder Oralpädon, aber auch klare Brühe, ungesüßter Tee oder stilles Wasser. Zusätzlich helfen bei Durchfall verschiedene, bewährte Arzneimittel aus der Apotheke, die jeweils unterschiedliche Wirkmechanismen haben und gezielt zur Linderung beitragen. Ihre Guten-Tag-Apotheke hilft Ihnen gern bei der Auswahl der für sie geeignetsten Kombination.

  • Loperamid (z. B. Imodium akut, Lopedium akut) hemmt die Darmbewegung und verfestigt den Stuhl – aber nur kurzfristig und nicht bei Fieber oder blutigem Stuhl.
  • Medizinische Kohle (z. B. Kohle-Compretten, Ultracarbon) bindet Giftstoffe, sollte aber mit Abstand zu anderen Medikamenten eingenommen werden.
  • Hefekulturen wie Saccharomyces boulardii (z. B. Perenterol forte, Yomogi) unterstützen die Darmflora und sind gut verträglich.

 

Hausmittel & Ernährung

Schonkost wie geriebener Apfel, zerdrückte Banane, Reis oder Zwieback kann den Darm beruhigen. Milchprodukte, fettige Speisen und Alkohol sollten gemieden werden. Als Hausmittel hat sich auch die Kombination aus Cola und Salzstangen etabliert, weil Salz den Elektrolytverlust bei Durchfall ausgleicht und Zucker theoretisch die Aufnahme fördert. Tatsächlich ist das aber nur ein Teil der Wahrheit: Salz liefert wichtiges Natrium, das bei Durchfall verloren geht. Allerdings fehlt dabei das ebenso entscheidende Kalium, das für den Elektrolythaushalt unverzichtbar ist, zudem kann Cola durch den hohen Zucker- und Koffeingehalt den Durchfall sogar verstärken statt lindern. Vertrauen Sie deshalb lieber unseren hochwertigen Elektrolytmischungen – speziell auf die Bedürfnisse Ihres Körpers abgestimmt.

 

Wann zum Arzt?

Wenn der Durchfall länger als drei Tage anhält, Fieber oder starke Schmerzen auftreten oder Blut im Stuhl sichtbar ist, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

 

stock.adobe / tumskaia

Warum offline sein so wichtig ist

Digital Detox

Ob im Bus, beim Kochen oder im Bett – das Smartphone ist immer dabei. Es informiert, erinnert, unterhält – und beansprucht unsere Aufmerksamkeit rund um die Uhr. Die ständige Erreichbarkeit gehört für viele längst zum Alltag. Doch genau das kann Körper und Geist überfordern. Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen oder innere Unruhe sind häufige Folgen der digitalen Dauerpräsenz. „Digital Detox“ nennt sich der bewusste Verzicht auf Handy, Tablet und Co. – eine Auszeit, die hilft, wieder in Balance zu kommen. Gerade zum Beginn der Fastenzeit am 18. Februar lohnt es sich, das eigene Nutzungsverhalten einmal kritisch zu betrachten.

 

Rund 80 Mal am Tag greifen Menschen im Durchschnitt zum Smartphone – häufig, ohne es bewusst zu merken. Jede Benachrichtigung, jedes Aufleuchten des Bildschirmes setzt einen kleinen Reiz. Für das Gehirn bedeutet das ständige Aktivität. Denn jedes Signal aktiviert das Belohnungssystem: Dopamin wird ausgeschüttet, das gleiche Hormon, das auch bei Essen, Bewegung oder Verliebtsein wirkt. Kurzzeitig fühlen wir uns wach und aufmerksam, doch auf Dauer entsteht ein Zustand ständiger Anspannung. Forschende sprechen vom sogenannten „Low-Level-Stress“ – einem unbemerkten Dauerstress, der Konzentration, Schlaf und Stimmung beeinträchtigt. Der Körper bleibt im Bereitschaftsmodus, die Erholung fällt schwer. Wer abends noch durch Feeds scrollt, hemmt zusätzlich die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Die Folge: unruhiger Schlaf, Kopfschmerzen und das Gefühl, nie wirklich abschalten zu können.

 

Besonders die Kleinen leiden

Mal eben beim Essen Mails beantworten oder auf dem Spielplatz Social Media checken – das ist unter Eltern längst alltäglich. So weit, so schlecht. Doch damit nicht genug. Studien zeigen, dass sich diese Ablenkung der Eltern viel schädlicher auf ihre Kleinkinder auswirkt, als man denkt. „Der Aufbau einer sicheren Bindung wird massiv gestört, wenn Kleinkinder wieder und wieder Situationen der sogenannten ’absent presence‘ erleben: Die Eltern sind körperlich anwesend, aber emotional für das Kind nicht verfügbar“, warnt die Professorin für Medienpädagogik Paula Bleckmann. Das kann zu emotionalen und sozialen Problemen, Verhaltensauffälligkeiten und zu einer schwächerer Bindung zu den Eltern führen.

 

Wege zur digitalen Balance

Ein Leben ganz ohne Smartphone ist für die meisten Menschen kaum vorstellbar – und auch nicht nötig. Entscheidend ist der bewusste Umgang damit. Schon kleine Veränderungen im Alltag können helfen, den Einfluss digitaler Medien zu verringern und das Gehirn zu entlasten:

 

  1. Handyfreie Zeiten festlegen: Feste Zeiträume ohne Bildschirm – etwa beim Essen oder in der ersten Stunde nach dem Aufstehen – schaffen bewusste Pausen und senken den Stresspegel.

 

  1. Benachrichtigungen reduzieren: Push-Nachrichten nur für wirklich wichtige Anwendungen aktiv lassen. Weniger Aufleuchten bedeutet mehr Ruhe im Kopf.

 

  1. Das Handy nicht ständig mitnehmen: Beim Spaziergang, beim Sport oder beim Treffen mit Freunden darf es auch einmal zu Hause bleiben. So entstehen echte Erlebnisse – ganz ohne Ablenkung.

 

  1. Das Schlafzimmer zur handyfreien Zone machen: Das blaue Licht des Displays hemmt die Melatoninbildung und stört den Schlaf. Ein klassischer Wecker ist die bessere Alternative.

 

  1. Analoge Möglichkeiten: Uhrzeit, Einkaufszettel oder Notizen müssen nicht digital sein. Papier, Stift und Armbanduhr helfen, den Handykonsum zu reduzieren.

 

  1. Gemeinsam offline sein: Familien oder Freundeskreise können sich auf gemeinsame handyfreie Zeiten einigen, zum Beispiel beim Essen, Spielen und Fernsehen.

 

  1. Digitale Fastenzeiten einplanen: Urlaub oder Wochenende ohne Smartphone oder täglich ab 19 Uhr das Handy auszuschalten, kann Wunder wirken. Schon kurze Auszeiten fördern Erholung und innere Ruhe.

 

  1. Apps für weniger Online-Zeit nutzen, zum Beispiel „Forest“: Wer das Handy nutzt, bevor der virtuelle Baum gewachsen ist, lässt ihn „eingehen“ – spielerischer Anreiz für mehr Offline-Zeit. „Digital Wellbeing“ (Android) und „Bildschirmzeit“ (iOS): Zeigen die tägliche Nutzung und erlauben Zeitlimits für Apps. „Offtime“: Blendet störende Benachrichtigungen aus und sperrt ausgewählte Anwendungen für festgelegte Zeiträume.

stock.adobe / Jordi Salas

Gegen Zahnschmerzen ist manches Kraut gewachsen

Erste Hilfe aus der Natur

 

Weshalb Ingwer und Salbei unseren Zähnen guttun und warum Nelkenöl eher schadet als nützt.

Bei Zahnschmerzen griffen schon unsere Großmütter zur kleinen „Wunderknolle“: Auf den Zahn gelegt und leicht zerkaut, brachten Gewürznelken dank ihres Wirkstoffs Eugenol oftmals schnelle Linderung. Doch heute sehen Experten die zahnmedizinische Anwendung dieser getrockneten Blütenknospen kritischer: „Nelkenöl kann zu einer Kontaktallergie führen und das Gewebe reizen“, warnt Dr. Jochen H. Schmidt, zahnärztlicher Leiter des Carree Dental in Köln, vor dem leichtfertigen Gebrauch. „Außerdem wirkt es kaum entzündungshemmend und nur etwas betäubend.“ Gegen die Anwendung sprechen auch eigene Praxis-Erfahrungen: Bei manchen Patienten verschlimmern sich nicht nur die Beschwerden, sondern zudem müssen Nelkenreste aus den Zwischenräumen entfernen werden. Ein Klassiker unter den Hausmitteln gegen Zahnbeschwerden ist auch Salbei. „Die darin enthaltene Rosmarinsäure wirkt antiseptisch, entzündungshemmend und antibakteriell“, erläutert Schmidt. Als Mundspülung aus getrockneten Salbeiblättern selbst hergestellt, wirkt diese bei mehrfacher täglicher Anwendung nicht nur schmerzstillend, sondern entfernt auch Zahnbelag sanft und schnell.

 

Ingwer und Myrrhe schmecken unseren Zähnen

Auch Ingwer und Kamille „schmecken“ kranken Zähnen. Mehrmals täglich als Tee bzw. Mundspülung angewandt, können diese ätherischen Öle bei Schwellungen, Zahnfleischentzündungen (Gingvitis) und Blutungen desinfizierend wirken, Beschwerden lindern und das Zahnfleisch kräftigen. Dank seiner antientzündlichen Wirkung kann auch Thymian bei kleineren Wunden und Aphten helfen. Und auch Myrrhe hat es bei Zahnbeschwerden in sich. „Das wohlriechende Gummiharz wirkt als Tinktur bzw. Mundwasser bei Zahnweh schmerzlindernd und heilungsfördernd“, sagt Experte Schmidt. Auch zur Vorbeugung gegen Zahnstein hat sich die klassische Heilpflanze über Generationen bewährt.

 

Heilkräuter ersetzen keinen Zahnarzt

Ebenfalls populär war bereits zur Zeit unserer Großeltern das Süßholz als Hauptbestandteil von Lakritz, aber auch als Heilpflanze gegen Bakterien und damit Karies. Mehrmals täglich aufgetragen, hilft sie dank des enthaltenen Glycyrrhizins zudem als Tinktur gegen die meist zwar harmlosen, aber schmerzhaften Aphten-Bläschen (griechisch, Schwämmchen) – ebenso wie Salbei oder Thymian. Doch auch hier gilt: „Selbst die besten Heilkräuter ersetzen bei Beschwerden natürlich keinen Zahnarztbesuch“, warnt Dr. Schmidt. Und auch ohne gründliche Zahnpflege geht es nicht. Denn nur dadurch lässt sich Karies, Parodontitis und schlechtem Atem vorbeugen. Apropos: Bei leichtem Mundgeruch können ebenfalls alte Heilpflanzen von Nutzen sein – zumindest zweitweise. So wirken beispielsweise Eukalyptus und Fenchel (roh oder als Tee) durch ihre ätherischen Öle sowohl entzündungshemmend als auch erfrischend auf den Atem.

 

Natürliche Zahnpflege – sanft und wirkungsvoll

Wer seine Zähne auf natürliche Weise pflegen möchte, kann einiges aus der Pflanzen- und Hausmittelapotheke nutzen. Kokosöl wirkt antibakteriell und unterstützt durch das traditionelle Ölziehen eine gesunde Mundflora. Salbei und Kamille beruhigen entzündetes Zahnfleisch, während Teebaumöl in stark verdünnter Form Keime bekämpft. Aloe Vera pflegt und lindert Reizungen, grüner Tee hemmt das Bakterienwachstum und schützt so vor Karies. Auch Xylit (Birkenzucker) und Neem haben sich in der natürlichen Zahnpflege bewährt – sie hemmen schädliche Bakterien und fördern ein gesundes Gleichgewicht im Mund.

stock.adobe / master1305

Was unsere Hände über uns verraten

Wunderwerke mit zehn Fingern

 

Sie berühren, greifen, schreiben, trösten – unsere Hände sind wahre Hochleistungsinstrumente und ständig im Einsatz: 27 Knochen, 33 Gelenke und unzählige Nervenenden sorgen dafür, dass wir feinfühlig und präzise handeln können. Diese Empfindsamkeit macht sie auch zu einem Spiegel unseres Körpers. Kleine Veränderungen können viel aussagen – über Kreislauf, Hormone oder den Nährstoffhaushalt.

 

Wenn die Haut spricht

Trockene, gespannte Hände sind meist ein Zeichen für Kälte oder zu häufiges Händewaschen. Doch bleibt die Haut über längere Zeit gereizt, können Schilddrüsenunterfunktion, Diabetes oder hormonelle Schwankungen die Ursache sein. Rötungen oder Juckreiz weisen auf Kontaktallergien hin, besonders gegen Reinigungsmittel oder Nickel. Und wer in der Menopause plötzliche rote Handflächen bemerkt, reagiert möglicherweise auf den veränderten Östrogenspiegel.

 

Die Nägel als Gesundheitsanzeige

Unsere Nägel wachsen rund drei Millimeter im Monat und geben dabei viele Hinweise. Bläuliche Verfärbungen deuten auf eine Durchblutungsstörung hin, weißliche Flecken auf kleine Verletzungen der Nagelplatte – oder, wenn sie dauerhaft bleiben, auf Mineralstoffmangel. Brüchige oder rillige Nägel können ein Hinweis auf Eisen- oder Biotinmangel sein, den man beim Arzt abklären lassen sollte. Nagellack und -entferner enthalten aggressive Chemikalien und können der Nagelplatte sehr zusetzen. Wer unter brüchigen Nägeln leidet, sollte auf Nagellack verzichten. Für schönen Glanz sorgen ein Maniküre-Polierkissen (aus der Apotheke) und ein paar Tropfen Öl.

 

Das verraten Hände über uns

Hände sind so individuell wie Gesichter. Die Form und Struktur verraten einiges – ganz ohne Esoterik. Kräftige, breite Hände deuten auf eine ausgeprägte Muskulatur hin, die viel Kraftarbeit gewohnt ist. Schlanke, lange Finger sind meist feinmotorisch geschickter und empfindlicher. Sogar das Verhältnis von Zeige- zu Ringfinger ist wissenschaftlich untersucht: Es steht in Zusammenhang mit der Hormonlage in der frühen Entwicklungsphase – kein Blick in die Zukunft, aber ein spannender Hinweis darauf, wie vielfältig unser Körper geformt wird.

 

Wenn jeder Griff schmerzt

Schwellungen oder Steifheit, vor allem morgens, können ein frühes Anzeichen für Arthrose oder Rheuma sein. Auch hormonelle Veränderungen oder zu wenig Bewegung belasten die kleinen Gelenke. Sanfte Dehnübungen, Wärme und regelmäßige Aktivität helfen, sie beweglich zu halten. Auf Youtube gibt es viele Übungen, anschaulich erklärt, zum Beispiel von Liebscher & Bracht. Falls auch damit keine Besserung eintritt, ist es Zeit, einen Arzt aufzusuchen.

 

5 Expertentipps für gepflegte, schöne Hände

Anthony Merßing ist Kosmetiker, Visagist und Beauty-Experte bei Santaverde Naturkosmetik – und seit über 25 Jahren mit Leidenschaft in der Beauty-Branche tätig. Er sagt:

 

„Unsere Hände verraten oft mehr über uns als wir denken. Sie erzählen Geschichten, zeigen Emotionen und sind Tag für Tag im Einsatz. Umso wichtiger ist es, ihnen dieselbe Aufmerksamkeit zu schenken, die wir auch unserem Gesicht widmen. Das sind meine fünf persönlichen Tipps, wie Sie Ihre Hände nachhaltig pflegen und ihnen die Wertschätzung schenken, die sie verdienen:

 

  1. Handcreme als täglicher Begleiter

Ich empfehle, mehrmals täglich die Hände mit einer Pflegecreme sparsam einzumassieren, besonders nach dem Händewaschen. So bleibt die Haut geschmeidig und geschützt. Wichtig ist, dass Ihnen die Handcreme gefällt, damit sie gern und häufig genutzt wird. Sie sollte also gut einziehen, nicht zu klebrig sein und der persönlichen Duftvorliebe entsprechen.

 

  1. Pflege bis zum letzten Tropfen – nutzen Sie Ihre Beautyprodukte clever

Wenn Sie Ihre Gesichtscreme oder Ihr Serum aufgetragen haben, massieren Sie die Reste einfach in Ihre Hände und Nägel ein. So profitieren auch sie von hochwertigen Inhaltsstoffen und bleiben wunderbar zart.

 

  1. Achtsam im Umgang mit Wasser

Zu heißes Wasser und häufiges Waschen entziehen der Haut Fett und Feuchtigkeit. Besser sind lauwarmes Wasser und eine milde, pH-neutrale Reinigung. Beim Spülen oder Putzen helfen Handschuhe, die zarte Haut zu schützen.

 

  1. Der Spa Moment für zu Hause

Für intensive Pflege gönnen Sie Ihren Händen regelmäßig ein kleines Beautyritual: Vermischen Sie eine großzügige Portion Handcreme mit einem Tropfen Hautpflegeöl, zum Beispiel Santaverde „Extra Rich Beauty Elixier“. Massieren Sie die reichhaltige Mischung ein, ziehen Sie weiche Baumwollhandschuhe an und lassen Sie alles über Nacht einwirken. Am nächsten Morgen fühlt sich die Haut samtig, regeneriert und wunderbar genährt an, wie nach einer luxuriösen Spa-Behandlung.

 

  1. Schönheit von innen

Handpflege endet nicht an der Hautoberfläche. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Omega-Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen unterstützt die Hautelastizität von innen. Viel Wasser trinken und regelmäßige Pausen gehören zur wahren Beautypflege im Alltag.

stock.adobe / Darya Lavinskaya

Die Kraft der Hülsenfrüchte

Von der Beilage zur Hauptspeise

 

Linsen, Erbsen, Kichererbsen und Bohnen sind weit mehr als Beilagen: Sie stecken voller pflanzlichem Eiweiß, liefern Ballaststoffe, Vitamine und jede Menge Geschmack. Am 10. Februar ist Welt-Erbsen-und- Bohnen-Tag – ein schöner Anlass, die kleinen Kraftpakete einmal vom Tellerrand zur Hauptspeise zu befördern. Denn: Sie halten lange satt und sind eine gute Alternative zu Fleisch. Wer öfter zu Hülsenfrüchten greift, spart nicht nur Geld, sondern tut auch seiner Gesundheit und dem Klima etwas Gutes.

 

Darum sind Hülsenfrüchte so gesund

Hülsenfrüchte gehören zu den nährstoffreichsten Lebensmitteln überhaupt. Sie enthalten reichlich pflanzliches Eiweiß, komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe – eine Kombination, die lange satt hält und den Blutzuckerspiegel stabilisiert. Ihr hoher Gehalt an Eisen, Zink, Magnesium und B-Vitaminen macht sie besonders interessant für Menschen, die wenig oder kein Fleisch essen (wollen). Wer öfters Hülsenfrüchte isst, kann sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringern und den Cholesterinspiegel senken, denn im Gegensatz zu Fleisch enthalten sie weniger gesättigte Fettsäuren und kein Cholesterin. Neben ihren gesundheitlichen Vorteilen punkten Linsen, Erbsen und Bohnen auch ökologisch. Sie benötigen beim Anbau deutlich weniger Wasser als die Fleischproduktion und reichern den Boden mit Stickstoff an – einem natürlichen Dünger, der nachfolgenden Pflanzen zugutekommt. Dazu schonen sie die Haushaltskasse.

 

Wichtig zu wissen

„Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen.“ Das muss nicht sein! Viele befürchten Verdauungsbeschwerden oder scheuen sich vor der Zubereitung – dabei sind die meisten Hülsenfrüchte unkomplizierter als man denkt. Linsen zum Beispiel brauchen in der Regel kein Einweichen und sind in zehn bis 15 Minuten gar. Kichererbsen und Bohnen müssen vor dem Kochen einige Stunden in Wasser quellen, am besten über Nacht. Das macht sie wesentlich bekömmlicher. Hülsenfrüchte aus der Dose sollte man immer gut abspülen, um Salz und Stärke zu entfernen. Wer bisher wenig Hülsenfrüchte gegessen hat, sollte sie Schritt für Schritt in den Speiseplan einbauen. Auch Gewürze wie Kreuzkümmel, Fenchel oder Ingwer machen sie bekömmlicher. Gründliches Kauen entlastet den Magen-Darm-Trakt zusätzlich.

 

Eiweiß-Power zum GENIESSEN

Linsen, Kichererbsen und Bohnen sind nicht nur gesund, sondern schmecken auch richtig gut. Diese drei Gerichte für jeweils 2–3 Portionen sind schnell gemacht und abwechslungsreich:

 

Rotes Linsen Dal mit Kokos & Spinat

Zutaten: 200 g rote Linsen (ungewaschen gewogen) | 1 Dose Kokosmilch (400 ml) | 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe | 1–2 TL Currypulver, ½ TL Kurkuma | 1 Handvoll frischer Spinat (oder 150 g TK) | 1 EL Öl, Salz, Pfeffer, Limettensaft

 

Zubereitung: Zwiebel und Knoblauch fein würfeln, in Öl glasig anschwitzen. Curry und Kurkuma kurz mitrösten. Linsen zugeben, mit Kokosmilch und 200 ml Wasser aufgießen. 10–12 Minuten sanft köcheln, gelegentlich rühren. Spinat unterheben, 1–2 Minuten zusammenfallen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. Dazu passt Naanbrot.

 

Weißer-Bohnen-Tomatentopf

Zutaten: 1 Dose weiße Bohnen (400 g), abgespült | 1 Dose stückige Tomaten (400 g) | 1 kleine Zwiebel, 1 Knoblauchzehe | 1 TL Kräuter der Provence | 1 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, Prise Zucker | 1 Handvoll Rucola oder gehackte Petersilie; 40 g Parmesan

 

Zubereitung: Zwiebel und Knoblauch in Öl anschwitzen. Tomaten, Kräuter und eine Prise Zucker einrühren, 5 Min. köcheln lassen. Bohnen zugeben, weitere 5–7 Min. erhitzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Rucola oder Petersilie toppen, nach Wunsch mit Parmesan bestreuen. Dazu passen Vollkornbaguette oder Polenta.

 

Kichererbsen Bowl mit Ofengemüse & Feta

Zutaten: 1 Dose Kichererbsen (400 g), abgespült | 1 kleine Süßkartoffel (ca. 300 g), 1 Zucchini, 1 rote Paprika | 2 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, 1 TL Paprikapulver, 1 TL Kreuzkümmel | 150 g Feta | Dressing: 2 EL Zitronensaft, 1 EL Olivenöl, 1 TL Honig, 1 TL Senf | 2 EL Kürbiskerne

 

Zubereitung: Ofen auf 200 Grad (O/U) vorheizen. Gemüse würfeln, mit 2 EL Öl, Paprika, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer mischen. Auf einem Blech verteilen, 25 Min. rösten. Kichererbsen die letzten 10 Min. mit aufs Blech geben oder in einer Pfanne kurz anrösten. Dressing verrühren. Gemüse und Kichererbsen in Schalen anrichten, Feta zerbröseln, mit Dressing beträufeln. Kürbiskerne kurz in einer Pfanne ohne Fett rösten und drüberstreuen. Dazu passen Reis oder Bulgur.

stock.adobe / sabris

Was ist eigentlich Neurodiversität?

 

Manche Menschen denken blitzschnell, andere brauchen etwas länger, um eine Aufgabe zu lösen. Manche können sich stundenlang auf ein Thema konzentrieren, andere sind ständig in Bewegung. Diese Unterschiede sind normal – und genau darum geht es bei Neurodiversität: Sie beschreibt die Vielfalt menschlicher Gehirne und Denkweisen.

 

Vielfalt statt Einheitsnorm

Lange galt in Medizin und Psychologie vor allem die Frage: Was ist „normal“ – und was eine „Störung“? Der Begriff Neurodiversität stellt dieses Denken auf den Kopf. Er sagt: Menschen verarbeiten Informationen, Reize und Gefühle auf ganz unterschiedliche Weise. Das ist keine Abweichung, sondern Teil der natürlichen menschlichen Vielfalt – so wie es unterschiedliche Augenfarben oder Temperamente gibt.

 

Neurotypisch oder neurodivergent

In diesem Zusammenhang tauchen oft zwei Begriffe auf: „Neurotypisch“ bezeichnet Menschen, deren Wahrnehmung und Verhalten dem gesellschaftlichen Durchschnitt entsprechen. „Neurodivergent“ sind Menschen, deren Gehirn etwas anders arbeitet – etwa bei Autismus, ADHS, Legasthenie oder Dyskalkulie. Das bedeutet nicht, dass sie krank sind, sondern dass sie auf ihre eigene Weise denken, fühlen und handeln.

 

Stärken und Stolpersteine

Neurodivergente Menschen bringen oft besondere Begabungen mit: außergewöhnliche Konzentrationsfähigkeit, kreative Lösungsansätze oder ein feines Gespür für Details. Gleichzeitig können sie in einer Welt, die stark auf „typische“ Abläufe ausgerichtet ist, schneller an Grenzen stoßen – zum Beispiel in Schule, Beruf oder bei sozialen Erwartungen. Wird die Umgebung jedoch angepasst – etwa durch klare Strukturen, Rückzugsräume oder flexible Arbeitszeiten – können solche Unterschiede zu echten Stärken werden. Denn Vielfalt bereichert Teams, Freundschaften und die Gesellschaft als Ganzes.

 

Warum das Thema wichtig ist

Neurodiversität macht uns klar, dass nicht jeder Mensch gleich, also wie alle anderen,  funktionieren muss, um wertvoll zu sein. Wenn wir Unterschiede nicht als Defizite, sondern als Varianten betrachten, entsteht mehr Verständnis – für andere und für uns selbst.

 

Fazit Neurodiversität bedeutet:

Jeder Kopf tickt anders – und das ist völlig in Ordnung. Wer diese Vielfalt anerkennt, kann dazu beitragen, dass alle Menschen so leben und arbeiten können, wie es zu ihnen passt.

stock.adobe / Chanelle Malambo/peopleimages.com