Künstliche Intelligenz sagt Erfolg von Hüft-OPs voraus

Rund 200 000 Menschen bekamen 2024 in Deutschland künstliche Hüftgelenke. Damit gehört diese Operation zu den häufigsten orthopädischen Eingriffen in deutschen Kliniken. Doch die betroffenen Patientinnen und Patienten reagieren auf den Einsatz einer Hüfttotalendoprothese unterschiedlich, was Beweglichkeit und Schmerzfreiheit betrifft. Wissenschaftler vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben nun ein KI-Modell entwickelt, mit dem sich voraussagen lässt, welche Patientinnen und Patienten von einer Operation besonders profitieren werden. Außerdem erlaubt die Analyse der Gangbiomechanik vor der OP, die Rehabilitation individuell anzupassen. „Dies ist ein Schritt hin zur personalisierten Medizin“, freut sich Dr. Bernd J. Stetter, Leiter der Forschungsgruppe Muskuloskelettale Gesundheit und Technologie am IfSS des KIT.

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