Was ist eigentlich die Aktinische Keratose?

Vorsorge macht Sinn

Die Aktinische Keratose gilt als häufigste Hautkrebsvorstufe – ausgelöst durch intensive Sonnenbestrahlung über lange Zeiträume hinweg. Wird sie nicht behandelt, geht sie in eine bösartige Form des Hautkrebs über. Die Haut vergisst nicht, sie speichert alle Schäden durch UV-Licht. Vereinfacht kann man sagen: Wenn die Lebensdosis an UV-Strahlen erreicht ist, entsteht eine Aktinische Keratose (AK).

Wie und wo zeigt sich eine Aktinische Keratose?

Zu Beginn äußert sich die AK oft durch hautfarbene, rötliche oder rötlich-braune Flecken mit leichter weißlicher Schuppung. Im Verlauf nimmt diese Schuppung oder Verhornung zu, und die Haut fühlt sich laut Deutscher Krebsgesellschaft wie Schmirgelpapier an. Die anfänglich kleinen runden oder ovalen Flecken können sich oft auf mehrere Zentimeter vergrößern. Ihre Konturen können sowohl unregelmäßig als auch scharf abgegrenzt sein. An den Lippen können offene, wunde Stellen auftreten. In der Regel zeigen sich die Hautveränderungen vornehmlich auf den sogenannten Sonnenterassen des Körpers: dem Gesicht, den Ohren, den Schultern, dem Dekolleté, den Handrücken oder im Bereich der männlichen Glatze.

Wer ist besonders häufig betroffen?

Nicht nur exzessive Sonnenanbeter und Menschen mit hellem Hauttyp tragen ein hohes Risiko für die AK, sondern auch Menschen, die im Freien arbeiten (z.B. Landwirte oder Bauarbeiter). Deshalb wurde die AK im Jahr 2015 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales als Berufskrankheit anerkannt.

Welche Therapie-Möglichkeiten gibt es?

Wird eine AK frühzeitig entdeckt und behandelt, stehen die Chancen gut, dass sie einen günstigen Verlauf nimmt. Zur Behandlung stehen zahlreiche Optionen zur Verfügung – welche davon zum Einsatz kommt, entscheiden der Hautarzt oder die Hautärztin individuell. So gibt es beispielsweise die Möglichkeit, die Hautveränderungen unter örtlicher Betäubung herauszuschneiden oder zu schaben. Auch Laser oder flüssiger Stickstoff werden eingesetzt.

Cremes und Gele gegen Aktinische Keratose

Manche Behandlungsformen können Patienten auch selbständig zuhause durchführen. Dazu zählen beispielsweise die photodynamische Therapie oder die Anwendung von Cremes oder Gelen. Egal welches Verfahren angewendet wird: Eine direkte Sonnenbestrahlung muss fortan lebenslang vermieden werden, der Gang ins Freie darf nur mit Sonnenschutz erfolgen.

Wie kann man sich schützen?

Der beste Schutz vor einer AK ist der kontrollierte Umgang mit natürlichem und künstlichem UV-Licht. Dazu gehören die konsequente Anwendung von Sonnenschutzmitteln (in Ihrer Guten-Tag-Apotheke erhalten Sie neben hochwertigen Produkten auch kompetente Beratung), das Meiden der Mittags-Sonne, der bevorzugte Aufenthalt im Schatten sowie das Tragen eines Huts oder einer Kappe. Außerdem sollte der regelmäßige Hautkrebs-Check obligatorisch sein.

Gehen Sie zur Vorsorge!

Alle gesetzlich Versicherten ab 35 Jahren haben alle zwei Jahre Anspruch auf eine Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs. Manche Krankenkassen bieten diese Leistung auf freiwilliger Basis sogar schon ab einem früheren Lebensalter an.

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Die Apotheke vor Ort

Am 7. Juni war der Tag der Apotheke. In diesem Jahr fällt er auf einen Freitag. Seit 1998 soll an diesem Ehrentag der gesellschaftliche Stellenwert der Apotheken als unverzichtbarer Bestandteil des deutschen Gesundheitswesens hervorgehoben werden. Die Apotheke zum Löwen in Offenbach ist eine der vielen tausend Apotheken in Deutschland, die sich Tag für Tag dem Wohl der Menschen widmen. Wir haben sie in Offenbach besucht.
„Zukunft braucht Herkunft.“ Wenn der deutsche Philosoph Odo Marquard (1928 – 2015), von dem dieser Satz stammt, recht hat, dann hat die Apotheke zum Löwen in Offenbach am Main noch jede Menge Zukunft vor sich. Denn die Apotheke blickt auf eine lange Geschichte, also Herkunft, zurück. Bereits 1770 gegründet, feierte sie vor kurzem ihr 250-jähriges Bestehen. Seit 1919 liegen die Geschicke der Apothekein den Händen der Familie Stützel-Hoefer. Franziska Hoefer, die „Königin der Löwen“, wie sie vom Fachblatt ARZ einmal liebevoll genannt wurde, führt die Apotheke seit 2009 bereits in der vierten Generation.

Permanente Verbesserung und Professionalisierung
Mit der vierten Generation, über die sich der vormalige Reichskanzler Otto von Bismarck lustig gemacht hatte („Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt vollends.“) hat Franziska Hoefer allerdings nichts zu tun. Im Gegenteil. Die Offenbacherin legt Wert darauf, sich permanent weiterzuentwickeln und erwartet dies auch von ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Beispielsweise sattelte Hoefer auf ihr Pharmaziestudium noch einen Abschluss in Business Administration (MBA) drauf, um das Unternehmen betriebswirtschaftlich mit einer noch größeren Kompetenz und Professionalität zu führen. Der permanente Wille zu Veränderung oder besser gesagt zur Verbesserung liegt auch in der DNA der Apotheke selbst. Wer die Räume des Hauses betritt, findet ein hochmodernes Unternehmen vor, an dessen Jahrhunderte lange Geschichte nur noch wenige Erinnerungsstücke wie eine wunderschön gearbeitete Holztheke von anno dunnemals erinnern. Deshalb bezeichnet Franziska Hoefer ihre Apotheke auch als „lokales Gesundheitsunternehmen“.

Moderne Apotheke mit Geschichte
Die Apotheke zum Löwen ist ein Paradebeispiel für die moderne Apotheke. Sie ist kein Einzelfall. So haben alle Guten-Tag-Apotheken den Schritt ins digitale Zeitalter längst erfolgreich gemeistert. Viele haben – wie auch die Offenbacher Apotheke zum Löwen – zusätzlich zu ihrer „Offizin“, wie die Verkaufsfläche in der Apothekenfachsprache heißt, einen Online-Shop mit attraktiven (Sonder-) Angeboten, und die Kunden können sich ihre Ware bequem nach Hause liefern lassen. Dabei ist das Angebot nicht auf die frei verkäuflichen Arzneien, Pflege- und Schönheitsprodukte beschränkt. Selbstverständlich können die Kunden im Online-Shop der Apotheke vor Ort auch ihr E-Rezept einlösen, sofern sie es nicht im Ladenlokal tun.

Freie Wahl beim E-Rezept
Apropos E-Rezept: Nach anfänglichen Geburtswehen und Kinderkrankheiten läuft das neue, digitale Rezept weitgehend problemlos und wird auch von den Kunden sehr gut angenommen. „Vor allem die Möglichkeit, das E-Rezept unkompliziert über die Gesundheitskarte einlösen zu können, hat der Akzeptanz einen großen Schub gebracht“, sagt Franziska Hoefer. Vorbildlich: Auf ihrer Homepage gibt die Apotheke zum Löwen einen kleinen Einführungskurs in die Handhabung des E-Rezepts. Und im eigenen Online-Shop wird dem Kunden die Einlösung des E-Rezepts kinderleicht gemacht, ob über die Gesundheitskarte, über sein Smartphone bzw. die E-Rezept-App oder über den Papierausdruck.

Mensch steht für Apotheke im Mittelpunkt
Doch bei allem technologischen Fortschritt – das wesentliche Alleinstellungsmerkmal der stationären Apotheke ist, dass hier der Mensch im Mittelpunkt steht. Die persönliche Begegnung, die vertrauensvolle, diskrete und kompetente Beratung sind auch durch keine künstliche Intelligenz zu ersetzen. Der Mensch im Mittelpunkt – das kommt auch im Leitmotiv der Apotheke zum Löwen zum Ausdruck. Es lautet:
„Wir sind die herzlichen Möglichmacher und unsere Produkte, Dienstleistungen und Aktionen steigern nachhaltig die Lebensqualität von allen Menschen, die in unserer Stadt leben oder sich aufhalten.“
Hilfreich bei dem „Möglichmachen“ ist immer wieder der kurze Draht zu den Arztpraxen. Die Kommunikation geht übrigens in beide Richtungen, so dass auf dem kurzen Dienstweg Dinge schnell geklärt werden. Ein echter Nutzen für die Kunden.

Kunden und Mitarbeiter sollen sich wohlfühlen
Auch die Gestaltung der 160 Quadratmeter großen Offizin orientiert sich an der Maxime, dass der Mensch im Mittelpunkt steht. Hell, großzügig, übersichtlich – der Kunde soll sich wohlfühlen in seiner Apotheke. Und natürlich kann er sich durch die attraktive Produktpräsentation inspirieren lassen – ähnlich wie man in einer Buchhandlung nach Lust und Laune herumstöbern kann und oft genug einen spannenden Roman oder ein Sachbuch zu einem Thema findet, das einen schon lange interessiert. Vielleicht entdeckt man in den Regalen der Apotheke ja auch ein Produkt, mit dem man einem lieben Angehörigen, einer Freundin oder einem Bekannten eine Freude machen kann. Eine tolle Idee vom „Löwenteam“ auch der gelbe Buzzer, auf den ein Kunde drücken kann, der nur schnell seine Bestellung abholen will – nicht zuletzt an solchen vermeintlichen Kleinigkeiten merkt man, dass man in der Frankfurter Straße 35 den Besuch der Apotheke vom Kunden her denkt.

Mehr als 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Der Mensch im Mittelpunkt beschränkt sich aber nicht nur auf die Personen vor der Theke, sondern umfasst ebenso die hinter der Theke. So ist es Franziska Hoefer wichtig, dass sich die mehr als 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer Apotheke wohlfühlen, dass sie morgens gerne zur Arbeit kommen, dass sie abends mit dem guten Gefühl nach Hause gehen, einen wichtigen Beitrag zum Wohl der Menschen in der Stadt geleistet zu haben, und dass sie die Zeit dazwischen in einer freundlichen und wertschätzenden Atmosphäre verbringen. O-Ton Hoefer: „Wir verbringen viel Zeit in unserer Apotheke, da wollen wir es uns so schön wie möglich machen. Dazu gehört für mich, dass alle Mitarbeitende an Stellen im Unternehmen arbeiten, die den persönlichen Neigungen und Begabungen entsprechen.“

Die Apotheke vor Ort ist systemrelevant
Die Apotheke zum Löwen in Offenbach ist eine von vielen tausend Apotheken in Deutschland, die jeden Morgen ihre Türen aufschließen und für die Menschen da sind – die Notdienstapotheken sind es sogar rund um die Uhr. Und sie tun es gerne, weil sie wissen, dass ihre Tätigkeit, wie Franziska Hoefer sagt, im Dienst der Lebensqualität der Menschen steht. Ohne die Apotheken vor Ort, ohne die Apothekerinnen und Apotheker sowie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würde uns allen sehr viel fehlen. Daher wiederholen wir gerne die Überschrift dieses Artikels: Die Apotheke vor Ort – wie gut, dass wir sie haben!

Urheber „Mein Tag“.

Was ist eigentlich ein Augensonnenbrand?

Gefährliche UV-Strahlen

Die Sonne ist nicht nur Lebenselixier. Sie kann ohne den richtigen Schutz ein Gesundheitsrisiko darstellen, für Haut und Augen. Die Gefahr des Augensonnenbrands wird häufig unterschätzt. Wenn Augen nicht entsprechend vor den ultravioletten (UV)-Strahlen geschützt werden, kann mehr passieren als die lichtempfindliche Reaktion der Augen, wenn wir durch das helle Licht der Sonne geblendet werden.

Starke UV-Strahlung kann das empfindliche Gewebe des Auges dauerhaft schädigen. Zuerst sind Hornhaut oder Bindehaut betroffen. Entzündungsähnliche Symptome können sich ein oder zwei Stunden nach dem Aufenthalt in der Sonne zeigen. Langfristige Schäden für die Sehkraft können nicht ausgeschlossen werden – mit Folgen bis zur Erblindung.

Weshalb sind UV-Strahlen so gefährlich für die Augen?

Unsichtbar, elektromagnetisch und ionisierend, diese „gefährlichen“ Eigenschaften von UV-Strahlen können organische Moleküle spalten, und dadurch dem Körper schaden. Zum Beispiel durch Sonnenbrände auf der Haut und in den Augen. Letzteres ist weniger bekannt und deshalb so risikoreich. Wenn die Augen über einen längeren Zeitraum ungeschützt UV-Strahlen in hoher Intensität ausgesetzt sind, kann es zum Augensonnenbrand, auch Schneeblindheit genannt, kommen. Noch Jahre nach dem schmerzhaften Augensonnenbrand, bei dem Horn- und eventuell auch Bindehaut entzündet waren, kann sich ein Katarakt, auch Grauer Star, bilden. Augenlinsen können sich eintrüben, es kommt zu nebelartigem Sehen.

Spätfolgen sind möglich

Außerdem besteht die Gefahr, dass Gefäße dauerhaft geschädigt werden, und die Sauerstoffversorgung des Auges kann sich verschlechtern. Auch eine altersbedingte Makuladegeneration (AMD) zählt zu den Spätfolgen. Die chronische Erkrankung tritt vermehrt ab dem 55. Lebensjahr auf. Sie kann das zentrale Sehvermögen dauerhaft zerstören.

Welche Symptome deuten auf einen Augensonnenbrand?

Die Entzündung der Hornhaut zeigt sich durch schmerzende, tränende und juckende Augen. Weitere Symptome sind eine getrübte und unscharfe Sicht sowie übermäßige Lichtempfindlichkeit. Patienten beschreiben überdies ein starkes Fremdgefühl in den Augen – der selbstverständliche Lidschlag kann schmerzhaft und unangenehm sein.

Was hilft bei Augensonnenbrand?

Ein Augensonnenbrand klingt zwar nach ein oder zwei Tagen ab, dennoch sollte ein Augenarzt konsultiert werden, um Spätfolgen für die Sehkraft auszuschließen. An den Augen sollte nicht gerieben werden. Kontaktlinsenträger sollten statt der Linsen eine Brille nutzen. Vitamin A-Salbe, Ibuprofen oder Paracetamol aus der Apotheke können helfen, geschädigtes Gewebe zu regenerieren, sowie die Entzündung und die Schmerzen zu lindern.

Wie kann man sich schützen?

Augen sollten immer vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt sein. Besonders bei extremer UV-Strahlung, wie durch starke Reflexion am Meer oder in den Bergen, sollte eine Sonnenbrille mit UV 400-Filter getragen werden. Eine CE-Zertifizierung genügt nicht.

Die Autorin dieses Beitrags, Dr. med. Luise Weitzdörfer, ist Fachärztin für Augenheilkunde und Refraktiv-Chirurgin sowie ärztliche Leiterin des SMILE EYES-Augenzentrums in Köln.

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Was hilft bei Einschlaf- und Durchschlafproblemen?

Der 21. Juni ist nicht nur der längste Tag des Jahres, sondern – ironischerweise – auch der „Tag des Schlafs“. Zwar können wir nicht den ganzen Tag im Schlummerland verbringen, aber den Schlaf zu ehren ist eine gute Sache. Denn er ist enorm wichtig für unsere Gesundheit, für unseren Geist und unseren Körper. Lesen Sie, was Schlafen so wertvoll macht und wie Sie Ihre Nachtruhe noch verbessern können.

So viel schlafen wir

Rund ein Drittel unseres Lebens verbringen wir schlafend. Wobei Babys zwischen 14 und 18 Stunden ruhen, Jugendliche noch rund neun Stunden schlafen (an den Wochenenden gerne mehr), und der Schlaf sich bei Erwachsenen in der Regel zwischen sieben und acht Stunden einpendelt.

Schlafen macht jung, stark und gesund

Der Körper profitiert sehr von Schlaf. Während der Nachtruhe können Muskeln wachsen, Wunden heilen und Zellen sich regenerieren. Herzschlag, Blutdruck sowie Atmung finden wieder zu ihrem optimal abgestimmten Rhythmus. Stoffwechselprozesse laufen auf Hochtouren und das Immunsystem wird gestärkt. Unser Geist sortiert im Schlaf die Erlebnisse, Emotionen und Gedanken des Tages. Zum Teil wird das in Träumen verarbeitet, die vorwiegend in der etwa 20-minütigen Rapid-Eye-Movements-Phase (REMSchlaf) auftreten. Dabei können die Augenlider zucken oder das Auge sich unter dem geschlossenen Lid bewegen, daher der Name. Die REM-Phase wechselt sich mit den sogenannten Tiefschlafphasen ab, die um die 90 Minuten andauern.

Warum wenig Schlaf keine gute Idee ist

Schlafmangel wirkt sich negativ auf den Körper aus: Wer über längere Zeit zu wenig schläft, fühlt sich nicht nur mies. Zu wenig Schlaf sorgt für Stress und erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Das Immunsystem wird geschwächt und man setzt eher Speck an. Außerdem kann Schlafmangel gereizt machen, die Konzentration schwächen und für schlechte Stimmung bis hin zu Depressionen sorgen.

Hilfe aus der Apotheke

Es gibt viele Mittel, die einen angenehmen Schlaf unterstützen: Lavendel zum Beispiel entspannt und beruhigt. Man kann das ätherische Öl als Badezusatz verwenden oder als Einschlafspray auf das Kopfkissen sprühen. Weitere schlaffördernde Kräuter sind Baldrian und Passionsblume. Viele Einschlafhilfen kann man als Spray oder Kapseln einnehmen. Praktisch für den Nachttisch sind Pulversticks, die man ohne Wasser einnehmen kann. Das Team Ihrer Guten-Tag-Apotheke wird Sie dazu gerne beraten.

10 Tipps, die den Schlaf verbessern

1. Gehen Sie rechtzeitig offline. Das bläuliche Licht, das von Computer-, Tablet- und Smartphone-Bildschirmen ausgestrahlt wird, hemmt nämlich die körpereigene Melatonin-Produktion. Melatonin ist unser Schlafhormon, das sich bei Dunkelheit vermehrt bildet.

2. Dämmen Sie abends das Licht beziehungsweise ziehen Sie die Vorhänge zu. Auch das fördert die Bildung des Schlafhormons.

3. Schaffen Sie im Schlafzimmer eine schlaffördernde Atmosphäre: Halten Sie den Raum kühl und dunkel und verzichten Sie auf Lichtquellen wie Radiowecker und Strahlungen zum Beispiel vom Handy.

4. Meiden Sie abends schwere Mahlzeiten, denn: Muss die Verdauung auf Hochtouren arbeiten, kommt auch der Rest des Körpers schwer zur Ruhe.

5. Koffein verbleibt bis zu sechs Stunden im Körper. Genießen Sie Ihren Nachmittags-Kaffee gegen 14 Uhr oder steigen Sie anschließend auf koffeinfreie Getränke um.

6. Ein Gläschen Rotwein oder ein Bier zum Einschlafen? Lieber nicht. Zwar kann Alkohol kurzfristig das Einschlafen fördern, doch er vermindert die Schlafqualität, weil Alkohol die wichtige REM-Phase hemmt.

7. Wenn die Gedanken kreisen und uns nicht zur Ruhe kommen lassen, kann es helfen, abends Tagebuch zu führen. Etwas niederzuschreiben hilft dabei, den Geist zu entlasten.

8. Ärgert man sich über nächtliches Aufwachen, macht es das Wieder-Einschlafen noch schwerer. Ist man nach etwa 20 Minuten immer noch wach, hilft es eher, sich abzulenken, zum Beispiel mit einem Buch oder Hörspiel.

9. Die 4-7-8-Atemtechnik soll ganz besonders wirksam beim Einschlafen helfen: Vier Sekunden lang durch die Nase einatmen, sieben Sekunden anhalten, acht Sekunden lang ausatmen. Das Ganze viermal wiederholen.

10. Bei Frauen ab Ende 30 kann ein Hormonmangel den Schlaf rauben. Sprechen Sie mit Ihrem Gynäkologen darüber, ob eine Progesteron-Ergänzung nötig ist.

 

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Was ist eigentlich das Mikrobiom?

Unser Darm ist nicht nur ein Verdauungsorgan, sondern auch ein Lebensraum für Unmengen von Bakterien, Viren und Pilzen. Mehrere Milliarden Mikroben arbeiten hier zusammen. Diese Wohn- und Arbeitsgemeinschaft nennt man Mikrobiom – früher Darmflora genannt. Das Mikrobiom ist überaus fleißig: Es hilft uns bei der Verdauung, versorgt den Darm mit Energie, stellt Vitamine her, baut Gifte ab und unterstützt unser Immunsystem.

Von Mensch zu Mensch unterschiedlich

Die genaue Zusammensetzung des Mikrobioms ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und bleibt auch im Laufe des Lebens nicht konstant. „Die individuelle genetische Veranlagung spielt dabei ebenso eine Rolle wie die Ernährung, Bewegung, Hormone und die Einnahme von Medikamenten“, erklärt Prof. Dr. Andreas Stallmach, Direktor der Klinik für Innere Medizin IV am Universitätsklinikum Jena. Umgekehrt nehmen Zusammensetzung und Zustand des Mikrobioms auch Einfluss auf die Gesundheit des Menschen. Ein gesundes Mikrobiom trägt dazu bei, die Darmbarriere aufrechtzuerhalten und potenziell krankmachende Keime und Giftstoffe am Übertritt in das Blut zu hindern. Auch hat es einen regulierenden Einfluss auf die Immunaktivität.

Lebensweise hat Einfluss auf das Mikrobiom

Was können wir also für ein gutes und leistungsstarkes Mikrobiom tun? Am wichtigsten ist eine gesunde Lebensweise: Eine abwechslungsreiche Ernährung mit natürlichen Lebensmitteln, bestehend vor allem aus Vollkornprodukten, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten, dazu Sport und Bewegung sowie ausreichend Schlaf und Erholung. Zu viel Salz, Zucker beziehungsweise Zuckeraustauschstoffe, gesättigte Fettsäuren und Emulgatoren sowie Rauchen, Alkohol, Stress und Bewegungsmangel mögen unsere nützlichen Darmbewohner dagegen überhaupt nicht.

Wichtig auch zu wissen:

Antibiotika töten nicht nur gefährliche Krankheitserreger, sondern auch die nützlichen Darmbewohner. Und es dauert nach einer Antibiotika-Behandlung lange, bis sich das Mikrobiom wieder aufgebraut hat. Deshalb sollte man Antibiotika nur nach sorgfältiger Kosten-Nutzen-Abwägung einnehmen.

Mikrobiom-Transfer: Hoffnung für Patienten mit chronischen Darmentzündungen

Kann ein nachhaltig beschädigtes Mikrobiom – etwa bei chronischen Entzündungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa – geheilt werden? Hoffnungen machen Forschungsergebnisse in Jena und anderen Kliniken in Deutschland. Dort wird der Mikrobiom-Transfer – die sogenannte Stuhltransplantation – bei Colitis ulcerosa erforscht. Hierbei wird der Stuhl von Menschen mit gesundem Mikrobiom Patienten mit Dickdarmentzündung eingesetzt.

Laufende Studie untersucht regelmäßige orale Einnahme

Erste Ergebnisse zeigten, dass ein einmaliger Stuhltransfer nicht ausreicht, um einen Krankheitsstillstand oder gar eine Remission – also Beschwerdefreiheit – zu erreichen. Daher setzten die Forschenden inzwischen auf die regelmäßige orale Einnahme verkapselter Bestandteile gesunden Mikrobioms und erzielen damit erste Erfolge bei Colitis-ulcerosa-Betroffenen. „Die noch laufende Studie macht Hoffnung, dass wir mit dem Stuhltransfer den hohen Leidensdruck Betroffener mildern können. Es gilt dennoch, die finalen Ergebnisse abzuwarten“, sagt Prof. Dr. Andreas Stallmach vom Universitätsklinikum Jena. Dies gelte auch insgesamt für die laufende Forschung in diesem Bereich: Erst mit gesicherten Ergebnissen könne die Patientenversorgung verbessert werden.

Linktipp: www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/mikrobiom/

 

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Gewichtsreduktion ist keine Hexerei

Vor allem am Anfang jedes Jahres lautet ein häufiger Vorsatz: Gewicht verlieren, abspecken, in Form kommen. Und da sind „Blitzdiäten“ wieder sprichwörtlich in aller Munde. Sie versprechen eine hohe Gewichtsreduktion in kurzer Zeit, doch häufig sind die Regeln zu streng um auch nachhaltig durchzuhalten, oder durch ihre Einseitigkeit kommt es zu einer Mangelernährung. Hierzu gehören insbesondere Monodiäten, bei denen ein Lebensmittel im Vordergrund steht, zum Beispiel die Kohlsuppendiät.

Effektive Tipps für langfristige und dauerhafte Gewichtsreduktion

Eine langfristige Gewichtsreduktion basiert auf einer Kombination dreier wesentlicher Elemente: einer Ernährungsumstellung, einer Verhaltensänderung und einer Steigerung der körperlichen Aktivität. Neben einer vollwertigen Ernährung sollten 30 bis 60 Minuten moderate Bewegung mit in den Tagesablauf integriert werden. Außerdem gibt es auch noch eine ganze Reihe weiterer Tipps, die ein langfristiges Abnehmen unterstützen:

  1. Abwechslungsreich essen

Kombinieren Sie alle Lebensmittelgruppen, also pflanzliche und tierische Lebensmittel sowie Fette. Vor allem pflanzliche Lebensmittel haben verhältnismäßig wenige Kalorien, sind jedoch reich an Vitaminen, Mineralstoffen und sättigenden Ballaststoffen.

  1. Fünf Portionen Obst oder Gemüse am Tag

Die in Obst und Gemüse enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe und sättigenden Ballaststoffe geben Ihnen Energie für den Tag. Dazu gehören auch Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen, Bohnen sowie ungesalzene Nüsse. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. (DGE) empfiehlt: mindestens drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst am Tag.

  1. Vollkorn- statt Weißmehl

Nudeln, Brot und Produkte aus Vollkorngetreide versorgen Sie mit gesunden Nährstoffen, machen lange satt und senken das Risiko für viele Erkrankungen wie etwa Diabetes mellitus Typ 2 oder Dickdarmkrebs. Da der Körper die sogenannten „komplexen Kohlenhydrate“ vor der Aufnahme zunächst spalten muss, wird bei diesem Vorgang sogar Energie verbraucht und somit die Energiebilanz positiv verschoben.

  1. (Gutes) Fett ist wichtig für Gewichtsreduktion

Wenngleich uns heutzutage viele „Low-Fat“ / „No Fat“ oder fettreduzierte Waren angeboten werden, sollten (gute) Fette auch bei einer gewichtskontrollierten Ernährung in keinem Fall fehlen. Damit gemeint sind vor allem pflanzliche Öle zum Beispiel aus Raps, Walnuss, Soja oder Oliven, sie enthalten herz- und gefäßschützende ungesättigte Omega-Fettsäuren. Kokosfett, Palmöl oder Palmkernöl hingegen, die überwiegend gesättigte Fettsäuren enthalten, können sich ungünstig auf die Gesundheit auswirken und sogar Entzündungsprozesse begünstigen.

  1. Trinken, trinken, trinken – und zwar das Richtige

1,5 bis zwei Liter Wasser oder ungezuckerten Tee pro Tag löschen den Durst und nehmen keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel; somit entstehen auch keine glykämischen Tiefs, die sich sonst gerne in Heißhungeranfällen äußern. Für den Geschmack empfehlen sich Saftschorlen (im Verhältnis 1:3). Zuckerhaltige Limonaden und Alkohol sollten hier vermieden werden.

  1. Bewegung ist das A und O für Gewichtsreduktion

Neben einer ausgewogenen, gesunden Ernährung lässt sich das Körpergewicht durch regelmäßige Bewegung beeinflussen. Wer regelmäßig Sport treibt, erhöht automatisch den Kalorienverbrauch und die aufgebauten Muskeln verbrennen auch im Schlaf Kalorien.

 

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Kontaktlinsenbehälter

Hygiene ist wichtig
Kontaktlinsenbehälter sind Bakterienfallen

Um Infektionen an der Hornhaut und des Augeninneren zu vermeiden, sollten Kontaktlinsenträger unbedingt die notwendigen Hygienemaßnahme beachten, vor allem das Händewaschen vor jeder Berührung mit der Linse. Auch dürfen die Haftschalen sowie die Aufbewahrungsbehälter nicht mit Leitungswasser in Berührung kommen. „Leitungswasser ist nicht steril, es enthält Mikroorganismen, Metallpartikel, Chlor und andere Stoffe“, erläutert Prof. Dr. Gerd Geerling von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG).

Was oft vergessen wird:

Trotz aller Vorsicht können sich im Kontaktlinsenaufbewahrungsgefäß Bakterien vermehren. Daher empfiehlt Geerling, diese „Bakterienfalle“ immer nur mit der geeigneten Desinfektionslösung auszuspülen und den Behälter an der Luft trocknen zu lassen. Außerdem sollte das Gefäß nach drei Monaten gegen ein neues ausgetauscht werden.

 

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Empfehlungen und Tipps für den Notfall

Lebensmittel auf Vorrat

Volle Lebensmittelregale beim Einkaufen sind für uns heute nahezu eine Selbstverständlichkeit. Trotzdem gibt es gute Gründe, Zuhause einen Vorrat anzulegen, vor allem um in Notfällen wie einem längeren Stromausfall, bei Hochwasser oder außergewöhnlichen Schneemengen vorbereitet zu sein. Hier erhalten Sie Tipps.

Praktische Vorratstabelle im Internet

Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) empfiehlt jedem Haushalt, einen ausreichenden Vorrat an Lebensmitteln für etwa zehn Tage anzulegen, wobei natürlich in erster Linie die Anzahl der Haushaltsmitglieder zu berücksichtigen sind. Hilfreich ist hier der Vorratskalkulator auf der Internetseite „Ernährungsvorsorge“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, mit dem Sie Ihren persönlichen Vorrat für einen Tag bis 28 Tage berechnen können. Außerdem gibt es auf der Seite eine praktische Tabelle und weitere Informationen und Tipps zum Thema „Lebensmittel auf Vorrat“.

 

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Würfeln, setzen, lernen

Deshalb sind Gesellschaftsspiele so wichtig für Kinder

Im Spiel lernen Kinder für das Leben: Zählen, schnelles Denken, und logisches Handeln gehören genauso zu Brettspielen wie das Verhandeln mit Mitspielern und der Umgang mit Siegen und Niederlagen. Der Mehrwert ist sogar wissenschaftlich bewiesen. Eine neue Studie zeigt, dass bestimmte Gesellschaftsspiele einen positiven Einfluss auf die Rechenfähigkeit von Kindern haben.

Studie mit Kindern zwischen drei und neun Jahren

Chilenische Wissenschaftler haben dafür Daten aus 19 verschiedenen internationalen Studien ausgewertet. Darin beschäftigten sich Kinder im Alter von drei bis maximal neun Jahren unter der Anleitung von Eltern oder Lehrern über eineinhalb Monate regelmäßig mit Gesellschaftsspielen. Eine Hälfte verbrachte die Zeit mit Spielen, die Zählen und Rechnen voraussetzten. Die Kontrollgruppe hingegen nahm Spiele ohne diese Aufgaben.

Deutliche Fortschritte festgestellt

52 Prozent der Studien zeigten nach den Erkenntnissen der Chilenen deutliche mathematische Fortschritte im Testzeitraum. Zum Beispiel beim Benennen und im Grundverständnis von Zahlen sowie im Addieren und Subtrahieren. 32 Prozent der Kinder schnitten bei Rechenaufgaben wesentlich besser ab als die aus der Kontrollgruppe.

Gesellschaftsspiele fördern viele Fähigkeiten

Doch Gesellschaftsspiele bringen den Kleinen noch viel mehr. Allein schon das Würfeln und Setzen oder das Mischen von Karten fördert die motorischen Fähigkeiten. Es gibt auch Spiele, die speziell auf geschickte Hände oder auch vollen Körpereinsatz ausgelegt sind – inklusive schnellem Denken und Handeln. Auch die Koordination wird dadurch trainiert.

Kommunikation und Konzentration

Spielen ist immer Kommunikation. Jung und Alt kommen zusammen und einigen sich auf das Einhalten spezieller Regeln. Oft erfordern die Spiele auch Zusammenarbeit zwischen mehreren Teilnehmern. Das steigert die emotionale Intelligenz und Empathie. Zusätzlich lernen Kinder, sich über einen längeren Zeitraum auf eine Sache zu konzentrieren.

Spielerischer Umgang mit Stress

Gleichzeitig ist das Spiel ein geschützter Raum. Kinder erkennen hier ihre eigenen Stärken und Schwächen sowie ihre Grenzen, ohne harte Konsequenzen fürchten zu müssen. Sie lernen es spielerisch, mit Stress umzugehen. Zum Beispiel durch Konkurrenz-Situationen und Zeitlimits oder auch Niederlagen. Das hilft beim späteren Umgang damit im Alltag.

Gesellschaftsspiele bringen Familie zusammen

Ganz wichtig: Gesellschaftsspiele sollen immer Spaß machen. Achten Sie also darauf, dass die Spiele altersgerecht sind und die Kinder nicht überfordern. Gerade bei kleinen Kindern lohnt es sich, die Regeln für ein Erfolgserlebnis auch mal etwas großzügiger auszulegen. Das gemeinsame Spielen bringt Familien zusammen und stärkt die Bindung zwischen Kindern, Eltern und Geschwistern. Allein das ist schon ein guter Grund, Würfel und Spielsteine auszupacken.

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Duftender Tausendsassa

Lavendel als Heilpflanze

 

Schon seit der Antike baden Menschen in Lavendel oder genießen die Pflanze als Tee oder Öl. Die Einsatzgebiete des Lavendels als Heilpflanze sind vielfältig und seine Beliebtheit ist ungebrochen.

 

  1. Jahrhundert: Lavendelöl gegen Läuse

In Lavendel steckt das lateinische Wort „lavare“, welches „waschen“ bedeutet. Es gibt uns einen Hinweis darauf, dass der Halbstrauch mit den zartvioletten Blüten und dem unverkennbaren Duft seine jahrhundertealte Karriere wohl erst einmal als Waschmittelzusatz gegen Ungeziefer begonnen hat. Die Äbtissin und Kräuterkundlerin Hildegard von Bingen empfahl Mitte des 12. Jahrhunderts Lavendelöl als Mittel gegen Läuse, und bis heute sorgen Lavendelblüten-Säckchen im Kleiderschrank dafür, dass Motten die Fliege machen.

 

Lavendel lindert von innen und außen

Mittlerweile beschreiben Fachinstitutionen aus der ganzen Welt, darunter auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Anwendung des echten Lavendels (Lavandula angustifolia) als pflanzliches Therapeutikum. Zu den anerkannten Einsatzgebieten für die innere Anwendung zählen

  • Unruhezustände
  • Einschlafstörungen
  • sowie nervöse Magen-Darm-Beschwerden
  • Blähungen.

 

Für die äußere Anwendung des Lavendels werden funktionelle Kreislaufstörungen als Indikation ausgewiesen.

 

Lavandula angustifolia lindert noch mehr

Darüber hinaus wird die Heilpflanze traditionell auch angewendet bei

  • Kopfschmerzen
  • Erschöpfung
  • Nervosität
  • Angstzuständen
  • kleine Wunden
  • Verbrennungen
  • Schmerzen
  • Erkältungen

 

Lavendel entspannt

Alleine schon das Einatmen von Lavendelduft wirkt entspannend. Lavendelblüten-Säckchen unter dem Kopfkissen oder ein paar Tropfen ätherisches Lavendelöl auf einem feuchten Tuch können gezielt eingesetzt werden, um Einschlafprobleme zu behandeln oder aufgekratzte Kinder zu beruhigen. Mit Lavendel-Tee lassen sich auch Erschöpfungs- und Angstzustände sowie Verdauungsbeschwerden bekämpfen.

 

Dampfbäder bei Erkältungen und Kopfschmerzen

Dampfbäder mit Lavendel lindern nicht nur Erkältungsbeschwerden wie Husten und Halsentzündungen, sondern auch Kopfschmerzen.

 

Lavendel wirkt antiseptisch

Und wer die schmerzlindernde und antiseptische Wirkung von Lavendel nutzen möchte, kann kleine Wunden mit Lavendel-Tee auswaschen oder bei leichten Verbrennungen mit Tee getränkte Kompressen auflegen.

 

Bei Angststörungen, Muskel- und Nervenschmerzen

Massagen oder Wickel mit Lavendelöl helfen bei Muskel- und Nervenschmerzen. Eine klinische Studie konnte außerdem zeigen, dass die Einnahme von Arzneilavendelöl in höchster pharmazeutischer Qualität bei generalisierten Angststörungen genauso effektiv ist wie die Standardmedikation mit einem Beruhigungsmittel.

 

Lavendel aus der Apotheke

Lavendel gibt es in Ihrer Guten Tag Apotheke unter anderem als Kapseln, Salben, Cremes, Öl, Badezusatz und Kräuterkissen. Selbstverständlich erhalten Sie auch getrocknete Blüten in höchster Qualität. Lassen Sie sich beraten, wie Sie die Heilpflanze nach Ihren Bedürfnissen einsetzen können und probieren Sie gerne auch einmal die unten stehenden Tipps aus!

 

Wichtig bei der Einnahme zu wissen

Lavendelöl-Präparate sollten innerlich allerdings nur Erwachsene und Kinder ab einem Alter von zwölf Jahren nutzen, schränkt die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) ein. Schwangere lassen besser die Finger von Lavendel-Konzentraten und -Ölen.

 

Lavendel-Wickel

  • 10 Tropfen ätherisches Lavendelöl mit 50 ml hochwertigem Pflanzenöl mischen
  • Ein sauberes Geschirrtuch der Länge nach dreimal falten und die Mischung darauf verteilen

 

  • Mit der Ölseite nach unten auf die Brust (bei Husten) oder die schmerzende Stelle legen und locker mit einem warmen Schal fixieren

 

10-20 Minuten mit dem Wickel entspannen

 

Lavendel-Tee

  • 1-2 TL getrocknete Lavendelblüten mit 200 ml 80 Grad heißem Wasser aufgießen und abgedeckt 10 Minuten ziehen lassen

 

3mal täglich eine Tasse trinken

 

Oder abkühlen lassen und zum Auswaschen von Wunden verwenden bzw. als Kompresse auflegen.

 

Quelle ©Anna-Mari West/stock.adobe.com